Endodontologie –
Was eine Wurzelbehandlung notwendig macht und was moderne
Methoden leisten
Das Innere eines gesunden Zahnes besteht aus dem Zahnmark. Es besteht aus Blutgefäßen und Nerven. Bei einer tiefgehenden Karies oder bei einer größeren Fraktur, können Bakterien in das Zahnmark vordringen. Es kann zu einer schmerzhaften Entzündung kommen. Das Gewebe wird dabei zerstört. Dringen diese Bakterien dann noch tiefer in den Zahn ein, entsteht an der Wurzelspitze eine eiternde Entzündung. Diese kann sogar den Kieferknochen zerstören. Die Endodontologie ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dieser besonderen Erkrankung beschäftigt.
Die Wurzelkanalbehandlung ist die einzige Möglichkeit, einen so erkrankten Zahn zu erhalten.
Eine Wurzelkanalbehandlung ist ein Eingriff, bei dem der Zahn von innen gereinigt wird. Das erkrankte Gewebe muss dabei entfernt, und vorhandene Bakterien abgetötet werden. Anschließend wird der Wurzelkanal mit einer abdichtenden Masse gefüllt, damit keine weiteren Bakterien eindringen können. Die endodontische Behandlung wird in verschiedenen Qualitätsstufen ausgeführt. Dabei weist die herkömmliche Behandlung aber nur eine Erfolgsquote von weit unter 50 Prozent auf.